Wer Secondo Püschel nur über seine Bilder kennenlernt, begegnet einem konzentrierten und ernsthaften Künstler. Im persönlichen Umgang zeigte sich noch eine andere Seite. Püschel war kein Selbstdarsteller und drängte sich nicht in den Vordergrund. Ein Eigenbrötler war er aber keineswegs: Er hatte Humor, konnte ausgesprochen lustig sein und war gerne in Gesellschaft.
Freunde und Künstlerkollegen gehörten zu seinem Leben, ebenso gemeinsame Essen, Feste, Reisen und lange Abende nach Vernissagen. Seine Neugier reichte weit über die Malerei hinaus – zur Astronomie und Mikroskopie, zur Musik, zu technischen Fragen und zur Natur.
Die folgenden Erinnerungen von erhaltenen Zeugnissen und von Zeitzeugen zeigen einige dieser weniger bekannten Seiten des Künstlers.
Arbeits- und Lebensmittelpunkt
Im Atelier
Das Atelier an der Südstrasse in Zürich war über Jahrzehnte Arbeits- und Lebensmittelpunkt Püschels. Auch während seiner Ehen, als ihm eine gemeinsame Wohnung zur Verfügung stand, hielt er sich hauptsächlich im Atelier auf und wohnte dort. So konnte er arbeiten, wann immer ihm danach war – tagsüber ebenso wie mitten in der Nacht.
Hier entstanden seine Bilder, hier experimentierte er mit Farben, Formen und Materialien.
Püschel hatte ein ausgeprägtes Interesse an handwerklichen und technischen Dingen. Vieles baute oder konstruierte er selbst. Neben Malutensilien und Werkzeugen fanden sich astronomische Bücher und Aufzeichnungen, ein Mikroskop und das von ihm selbst gebaute Fernrohr, bei dem lediglich die optischen Teile nicht von ihm stammten. Für lang belichtete Himmelsaufnahmen konstruierte er sogar einen Nachführmotor.
Wenn eine Ausstellung bevorstand, nahm die Arbeit im Atelier eine besondere Intensität an. Püschel wollte immer nur neue Bilder zeigen. Deshalb arbeitete er mitunter Tage und Nächte durch.
Eine Geschichte seines Freundes Florin Granwehr zeigt, wie radikal der Künstler mit dem eigenen Werk umgehen konnte. Granwehr traf ihn einmal dabei an, wie er ältere Bilder verbrennen wollte, und konnte ihn gerade noch davon abhalten. Einige Werke dürften nur deshalb erhalten geblieben sein.
Eine kleine Spur des Künstlers ist am Ort bis heute sichtbar: Der Kamin seines ehemaligen Ateliers ist noch immer blau gestrichen – so, wie Püschel ihn hinterlassen hat.
Atelierzeichnung, 1960
Bewegungsstudien
Mitbewohner
Gefährten im Atelier
Zum Atelierleben gehörte während Jahren auch ein Beo, der in einem grossen Käfig lebte. Püschel beobachtete den Vogel genau und zeichnete ihn immer wieder. Im Nachlass haben sich zahlreiche Beo-Darstellungen erhalten – Zeichnungen, Grafiken und weiter ausgearbeitete Kompositionen.
Eine Illustration zeigt den Vogel in zahlreichen Haltungen. Unterschiedliche Kopfstellungen, Bewegungen und Körperformen sind darin festgehalten. Andere Arbeiten aus den folgenden Jahren zeigen, wie aus der unmittelbaren Beobachtung immer wieder neue bildnerische Lösungen entstanden.
Dabei blieb es nicht immer bei der reinen Vogelbeobachtung. In manchen Beo-Darstellungen übertrug Püschel auf humorvolle Weise menschliche Haltungen und Eigenheiten auf den Vogel. Wer die Menschen aus seinem Umfeld kannte, konnte in einzelnen Beo-Darstellungen sogar bestimmte Personen wiedererkennen. Der Vogel wurde so zu einem Motiv, mit dem der Künstler spielerisch beobachtete und charakterisierte.
Bei Püschel lebte auch eine Katze. Er nannte sie lautmalerisch „Mrägerli“. Nach seinem Tod 1997 fand der Kater bei Michael Pfister ein neues Zuhause und lebte dort noch gut zwei Jahre. Im November 1999 musste der 16-jährige Mrägerli wegen Krankheit eingeschläfert werden.
Auf eigene Art
Eine ungewöhnliche Hochzeit
Am 2. Dezember 1972 heiratete Secondo Püschel die Medizinstudentin Caecilia Urech in der Krypta des Grossmünsters in Zürich. Trauzeugen waren Secondos Künstlerfreund Florin Granwehr und Caecilias Cousine Helena Eichenberger.
Es war keine konventionelle Hochzeit – und schon das Brautpaar trat ganz anders auf, als man es damals bei einer Trauung erwarten mochte. Secondo trug ein oranges Shirt unter einem grauen Cordanzug. Das passte zu ihm: T-Shirts und Pullover trug er häufig, und sehr oft waren sie orange. Dies war seine Lieblingsfarbe.
Caecilia trug eine weisse Pelzkappe und eine Jacke aus weissem Faserpelz, dazu einen langen, glänzenden, farbenprächtigen Jupe. Mit ihrem langen Haar und der weissen Pelzkappe wirkte sie an diesem Wintertag wie eine Schneeprinzessin.
Das Brautpaar
Auch die Trauung selbst war ungewöhnlich. In der romanischen Krypta gab es keine festliche Orgelmusik. Der schlichte archaische Raum hatte eine ganz eigene Atmosphäre – beinahe wie in einer mittelalterlichen Burg. Dazu trug auch die mächtige spätgotische Sitzfigur Karls des Grossen bei, die sich bis heute in der Krypta befindet. Sie ist das Original jener Figur, deren Kopie am Südturm des Grossmünsters zu sehen ist.
Die Trauung in der Krypta des Grossmünsters in ZürichZürcher Bohème
Unter Freunden
Secondo Püschel war über Jahrzehnte Teil eines lebendigen Zürcher Künstler- und Freundeskreises. Ein wichtiger Mittelpunkt war die Künstlerkolonie an der Südstrasse, wo Kunstschaffende unterschiedlicher Richtungen in unmittelbarer Nachbarschaft lebten und arbeiteten. Zu diesem Umfeld gehörten unter anderem Florin Granwehr, Gottlieb Kurfiss, Alex Sadkowsky, Remo Roth, Reinhard Stutz und Walter Hess. Man begegnete sich aber nicht nur an der Südstrasse. Treffpunkte waren unter anderem das Commercio, das Odeon oder das Select.
Von links: Walter Hess, Reinhard Stutz, Alex Sadkowsky, Secondo Püschel, Florin Granwehr. Fotograf: Remo Roth. Aufgenommen in der Künstlerkolonie an der Südstrasse
Besonders eng war Püschel mit dem Bildhauer Florin Granwehr befreundet. Die Freundschaft dauerte über Jahrzehnte. Nach Püschels Tod war Granwehr beim Räumen des Ateliers oft beratend zur Stelle. Im Oktober 1998 übernahm er die Räumlichkeit und baute sie für seine eigenen Bedürfnisse um.
Der Freundeskreis reichte weit über die Künstlerkolonie hinaus. Dazu gehörten Künstler und Galeristen wie Werner Frei, Jamileh Weber, Charles Trüb, Willy Wimpfheimer oder der Eisenplastiker Kurt Wino. Über die GSMBA, die Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten, kannte Püschel unter anderem den Zürcher Architekten Franz Steinbrüchel. Eine besonders enge Freundschaft verband ihn mit dem Architekten Dieter Schaefer.
Doch die Runde beschränkte sich keineswegs auf die Kunstwelt. Jean-Pierre Rüsch, Zahnarzt und Sammler, unterstützte Püschel über viele Jahre. Er und seine Frau Monique gehörten ebenso zum persönlichen Umfeld wie Esther und Denis Jansen. Architekten, Ärzte, Rechtsanwälte und andere kulturell interessierte Menschen waren regelmässig anzutreffen. Manche hatten zunächst ein Bild von Püschel gekauft – und wurden mit der Zeit zu Freunden. Zu ihnen gehörten auch Christoph und Ursi Strasser. Christoph Strasser verhalf Püschel und Caecilia zur Wohnung an der Haldenbachstrasse, in der er zuvor selbst gewohnt hatte. Für sie war die Lage besonders günstig, da sie damals bereits am nahe gelegenen Universitätsspital Zürich arbeitete.
Auch zu Hause kamen bei Püschel immer wieder Freunde zusammen. Die Atmosphäre war ungezwungen und hatte etwas von der Zürcher Bohème. Es wurde gekocht, gegessen, diskutiert und gefeiert. Kunst und Freundschaft gehörten dabei ganz selbstverständlich zusammen.
Alex Sadkowsky, Ahnenpassage, 1978, «Ornithologiemahlzeit»
GESELLIGKEIT
Auch Alex Sadkowskys «Ahnengalerie» von 1978 erzählt vom gemeinsamen Tafeln und Feiern. Zwischen Gläsern, Tellern und vertrauten Gesichtern wird etwas vom Lebensgefühl dieses Freundeskreises sichtbar.
Späte Jahre
Annalaura Lorenzi
In Püschels späteren Lebensjahren wurde Annalaura Lorenzi zu einer wichtigen Person an seiner Seite. Die promovierte Chemikerin war seine letzte Partnerin.
Freunde Püschels lernten sie nach einer Vernissage kennen, als in der Pizzeria im Haus von Jean-Pierre und Monique Rüsch weitergefeiert wurde. Annalaura erwies sich als kluge und sympathische Frau, mit der man sich auf Anhieb verstand.
Als Püschel schwer erkrankte, blieb sie an seiner Seite. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Frau Caecilia begleitete sie ihn bis zu seinem Tod 1997.
Eine wichtige Person in Püschels letzten Lebensjahren – ohne grosses Aufheben, aber mit grosser Nähe.
GESELLIGKEIT
Gastgeber und Geniesser
Püschel wusste Geselligkeit und kulinarische Genüsse zu schätzen und teilte beides gerne mit Freunden. Meist traf man sich dazu in Zürich. Gelegentlich führte die Unternehmung aber auch weiter weg: So wurde etwa kurzfristig ein Ausflug ins Elsass beschlossen, um dort in einem typischen elsässischen Restaurant ausgiebig zu tafeln. Noch am selben Abend ging es dann wieder zurück nach Zürich.
Secondo Püschel mit Caecilia und Annalaura bei einer Gartenparty
Nach Vernissagen lud Püschel gerne und grosszügig zum Essen ein – ins Commercio, ins Belcanto, ins Grüne Glas oder in andere Zürcher Lokale.
Eine besondere Einladung ist in einem Gästebuch vom 26. Oktober 1991 dokumentiert. Püschel war im Sommer 60 Jahre alt geworden. Das Geschenk – eine Einladung zu einer Weindegustation – konnte jedoch erst im Oktober eingelöst werden. Im Mittelpunkt standen vor allem Bordeaux-Weine. Püschel trank gerne Rotwein, kannte aber diese Art der vergleichenden Degustation grosser Weine kaum. Die unterschiedlichen Geschmacksnuancen faszinierten ihn enorm.
Da Püschel und Annalaura bei den Gastgebern übernachten konnten, musste an diesem Abend niemand mehr ans Heimfahren denken. Am Schluss hielt Püschel seine Begeisterung im Gästebuch fest – in einer Handschrift, der die ausgiebige Degustation durchaus anzusehen ist. Der Eintrag ist bis heute erhalten.
Originalseite des Gästebuchs vom 26./27. Oktober 1991Reisen & Licht
Unterwegs
Reisen waren für Secondo Püschel eine wichtige Quelle neuer Eindrücke. Landschaften, ungewohnte Formen und vor allem besondere Lichtverhältnisse faszinierten ihn. Er reiste allein, unternahm Reisen mit Freunden und war später auch mit seiner Frau Caecilia unterwegs.
Eine Reise nahm dabei einen besonderen Stellenwert ein. Im Sommer 1957 fuhr der damals 26-jährige Püschel in den hohen Norden Norwegens. Mit Schiffen der norwegischen Küstenroute gelangte er bis nach Svolvær auf den Lofoten, wo er sechzehn Tage blieb. Die schroffen Felsen, das Meer und vor allem das Licht der Mitternachtssonne beeindruckten ihn nachhaltig. Noch Jahre später beschäftigte ihn diese Reise. Auf secondo-pueschel.com ist sie anhand erhaltener Dokumente ausführlich beschrieben.
Nordlandhafen, 1957, Öl auf Leinwand, 50 × 147 cm
Auch spätere Reisen hinterliessen Spuren. 1980 hielt sich Püschel mit seiner Frau in der Sahara auf. In einem Zeichnungsblock haben sich mehrere Blätter erhalten, die vermutlich auf dieser Reise entstanden. Einige der Zeichnungen sind datiert, unter anderem mit dem 4. und 18. Februar 1980. Von der Reise brachten die beiden ihren Freunden ein kleines Glasgefäss mit Wüstensand mit. Es wird bis heute aufbewahrt.
Zeichnung von der Sahara-Reise, 1980
Wie stark Püschel auf besondere Lichtstimmungen reagierte, zeigte sich aber nicht nur auf grossen Reisen. Bei einem Wochenende in Arosa in den 1970er-Jahren besuchte er mit Freunden ein Eishockey-Spiel zwischen dem EHC Arosa und dem EHC Biel. Als er das gleissend beleuchtete Stadion betrat, war er von der leuchtenden Eisfläche und der Atmosphäre völlig begeistert.
Ähnlich erging es ihm im Dezember 1975 beim Chlausjagen-Umzug in Küssnacht am Rigi. Besonders faszinierten ihn die beleuchteten Yffelen, die in der Dunkelheit gleichsam durch die Strassen zu schweben und zu tänzeln schienen.
Yffelen am Chlausjagen in Küssnacht am Rigi
Solche Erlebnisse zeigen eine Seite Püschels, die auch für sein künstlerisches Schaffen bedeutsam erscheint: Er war unterwegs mit wachen Augen. Nicht allein das Reiseziel interessierte ihn, sondern das, was er sah und entdeckte – Landschaft, Strukturen, Farben und immer wieder das Licht.
Secondo Püschel mit seinem Fernrohr, «Schweiz aktuell», Schweizer Fernsehen, 26. September 1996
Neugier
Zwischen Weltall und Mikrokosmos
Püschels Interesse an Astronomie ging weit über gelegentliche Himmelsbeobachtungen hinaus. Er beschäftigte sich intensiv mit astronomischer Fachliteratur und nutzte sein selbst gebautes Fernrohr, um den Nachthimmel zu beobachten und zu fotografieren.
Das Fernrohr stellte Püschel häufig auf der kleinen Rasenfläche vor seinem Atelier auf. Für bessere Beobachtungsbedingungen suchte er auch einen höher gelegenen Standort oberhalb der Südstrasse auf. Besonders häufig fotografierte er den Mond.
Seine Neugier richtete sich aber ebenso auf das ganz Kleine. Im Atelier stand ein Mikroskop bereit, dazu Objektträger mit verschiedenen Präparaten. Die Strukturen, die sich unter dem Mikroskop zeigten, faszinierten Püschel ebenso wie jene des Weltalls.
Fernrohr und Mikroskop stehen für zwei Richtungen derselben Neugier: den Blick in unermessliche Fernen und den Blick ins kaum Sichtbare. Die Auseinandersetzung mit Mikro- und Makrokosmos hinterliess auch in seiner Malerei Spuren. Besonders anschaulich zeigt sich dies im Werk Präkomponierte Wasser von 1979, das auf der Seite „Werke“ näher vorgestellt wird.
Kulturleben
Musik und lange Abende
Musik spielte in Püschels Leben eine wichtige Rolle. Unter anderem schätzte er Claudio Monteverdi. 1975 besuchte er mit Caecilia und Freunden im Zürcher Opernhaus den Monteverdi-Zyklus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Auch die Musik des wesentlich moderneren Komponisten Iannis Xenakis interessierte ihn.
In den 1970er-Jahren besuchte Püschel mit Caecilia und Freunden auch immer wieder den damals populären Bernhard-Apéro im alten Bernhard-Theater. Die 1974 gegründete Veranstaltung verband Gespräche mit prominenten Gästen, Unterhaltung und Show und gehörte bald zum Zürcher Kulturleben.
Bei geselligen Abenden im Künstlerkreis zeigte sich die Freude an Musik nochmals anders. Nach einer Vernissage im Strauhof in Zürich in den 1970er-Jahren wurde mit beteiligten Künstlern in der Nähe weitergefeiert. Mit dabei war der in Sevilla geborene Zürcher Künstler Carlos Duss. Als spanische Musik erklang, begann Duss spontan zu tanzen – flamencoartig, temperamentvoll und begleitet von rhythmischem Klatschen.
Solche Szenen gehörten zu jener Zürcher Künstlerwelt, in der sich Püschel bewegte. Kunst, Musik, Gespräche und ausgelassenes Feiern verbanden sich ganz selbstverständlich.
Weitergeben
Begegnungen mit jungen Menschen
Im Januar 1975 besuchte Secondo Püschel eine Sekundarklasse im Schulhaus Stägenbuck in Dübendorf. Mitgebracht hatte er eines seiner neuesten Werke, das grossformatige Gemälde Einbruch in Milchstrassenarm, das im Jahr zuvor entstanden war.
So stand ein Werk Püschels plötzlich nicht im Atelier oder in einer Galerie, sondern mitten in einem Schulzimmer vor Jugendlichen. Der Künstler sprach mit ihnen über seine Malerei und stellte sich ihren Fragen.
1984 kam es zu einer Begegnung in umgekehrter Richtung. Eine Sekundarklasse besuchte Püschel in seinem Atelier an der Südstrasse. Unter den Jugendlichen war der damals 15-jährige Markus Dobrew. Der Atelierbesuch blieb ihm in Erinnerung und wurde für seinen späteren Weg als Gestalter zu einem prägenden Erlebnis.
Beide Begegnungen brachten junge Menschen unmittelbar mit Püschels Kunst und seiner Arbeitswelt in Berührung – einmal im Schulzimmer, einmal in seinem Atelier.
Was bleibt
Die Erinnerungen auf diesen Seiten erzählen vom Menschen hinter den Bildern. Sie zeigen einen Secondo Püschel, dessen Neugier weit über die Malerei hinausreichte. Sie galt dem Licht und den Strukturen der Natur, dem Mikrokosmos und den Weiten des Weltalls. Beobachten, experimentieren und entdecken gehörten zu seinem Leben – und fanden ihren Weg in seine Malerei. Wie sich daraus eine eigenständige, vom Informel geprägte Bildsprache entwickelte, lässt sich auf der Seite „Werke“ verfolgen.
Doch Püschel lebte keineswegs nur für seine Kunst. Freundschaften, Musik, Reisen, gutes Essen und gesellige Abende gehörten ebenso dazu wie die konzentrierte Arbeit im Atelier.
Vielleicht ist es gerade diese Verbindung von Neugier, Eigenständigkeit und Lebensfreude, die von Secondo Püschel in Erinnerung bleibt.