Porto Santo Stefano
1954
Gedanken zum Bild
Jeder Ort besitzt seinen eigenen Rhythmus – der Maler macht ihn sichtbar.
1954 reiste der junge Secondo Püschel dank eines Studienbeitrags der Stadt Zürich erstmals nach Italien. Das Hafenstädtchen Porto Santo Stefano inspirierte ihn zu einer Reihe von Bildern, in denen Häuser, Wasser und Landschaft zu ruhigen Farbflächen zusammenfinden. Die südliche Architektur wird nicht detailgetreu wiedergegeben, sondern zu einer harmonischen Gesamtkomposition verdichtet.
Einordnung
Dieses frühe Italienbild zeigt bereits Püschels aussergewöhnliches Gespür für Komposition und Ordnung. Die Reduktion auf grosse Farbflächen zeigt, dass Püschel Architektur nicht nur als Häuser, sondern als harmonisches Zusammenspiel von Formen und Flächen versteht.










